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Badminton Service Binnemann

Facts zum Badminton-Sport

Badminton ist ein Rückschlagspiel, welches mit einem Federball (Shuttlecock) gespielt wird. Ziel des Spiels ist es, den Ball so auf der gegnerischen Seite zu platzieren, dass der Gegner ihn nicht mehr zurückschlagen kann. Es kann sowohl von zwei Spielern als Einzel, als auch von vier Spielern als Doppel oder Mixed gespielt werden. Beim Badminton handelt es sich um eine Indoor-Sportart. Das Spiel erfordert hohe Fitness, kluges taktisches Denken und eine gute Technik. Die hohe Laufintensität dieses Sports macht Badminton zu einem körperlich sehr anstrengenden Spiel. Weltweit wird Badminton in über 160 Nationen wettkampfmässig gespielt.

Das Spiel entscheidet sich nach Punkten und Sätzen. Seit 2006 gilt die so genannte Rally-Point-Methode. Dabei werden zwei Gewinnsätze bis 21 Punkte gespielt und jede Partei erhält für jeden gewonnenen Ballwechsel einen Punkt.

Schon lange vor dem Aufkommen des Namens "Badminton" gab es Spiele, die dem heutigen Federball ähnelten. Bereits vor 2000 Jahren spielte man in Indien mit abgeflachten Hölzern und kleinen, mit Hühnerfedern gespickten Holzbällen. Auch bei den Inkas und Azteken waren Rückschlagspiele mit dem heutigen Shuttlecocck ähnlichen Bällen bekannt. In Europa wurde während des Barock ein Spiel namens "Battledore and Shuttlecock" oder "Jeu de Volant" zu einem der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen des höfischen Adels. Das heutige Spiel verdankt seinen Namen dem englischen Landsitz Badminton, auf dem 1872 das aus Indien mitgebrachte und als "Poona" bezeichnete Spiel vorgestellt wurde. 1893 wurde in England der erste Badmintonverband gegründet. Bereits sechs Jahre später fanden die ersten "All England Championships" statt. Allerdings war es schwierig, geeignete Sportstätten zu finden. Aus diesem Grund bot auch schon einmal das hohe Mittelschiff einer Kirche dem Federball freie Flugbahn und die Kirchenbänke dienten den Zuschauern als Plätze.